Dein Kind ist nicht das Problem.

Aber vielleicht kämpft es gerade mit Herausforderungen, die niemand sieht.


Wir schauen gemeinsam hinter das Verhalten, entdecken Stärken und schaffen Raum für echte Entwicklung.

Am Anfang steht Vertrauen – und Zeit zum Verstehen.


Jedes Kind ist einzigartig. Und jedes Kind bringt seine eigene Geschichte, seine Stärken, Gefühle und Herausforderungen mit.


Deshalb beginnt mein Kindercoaching nicht mit einem fertigen Konzept oder einem vorgegebenen Trainingsplan, sondern mit etwas viel Wichtigerem:


Zeit, echtem Interesse und dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.


Ich nehme mir bewusst Zeit für dein Kind und für euch als Eltern. In einem ausführlichen Gespräch schauen wir gemeinsam auf eure aktuelle Situation: Was beschäftigt euch? Wo liegen die besonderen Herausforderungen? Was belastet dein Kind – und was gelingt ihm bereits richtig gut?

Dabei geht es nicht nur um das, was im Alltag sichtbar wird. 


Ich möchte verstehen, was hinter dem Verhalten steckt, welche Bedürfnisse vielleicht zu kurz kommen und welche Stärken wir nutzen können.


Genauso wichtig ist mir, dass dein Kind in seinem eigenen Tempo ankommen darf. Ohne Druck, ohne Erwartungen und ohne das Gefühl, etwas leisten oder verändern zu müssen.


Denn erst wenn sich ein Kind gesehen, verstanden und sicher fühlt, entsteht die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und individuelle Entwicklung.


Nicht das Kind muss in ein Konzept passen. Die Begleitung muss zum Kind passen.


Erstgespräch anfragen

Teenager – Zwischen Loslassen und Sich-selbst-Finden



Nicht mehr Kind. Noch nicht erwachsen. Und manchmal selbst nicht sicher, wer man eigentlich ist.


Die Pubertät ist weit mehr als eine Zeit hormoneller Veränderungen. Sie ist eine intensive Phase der persönlichen Entwicklung, in der sich vieles neu sortiert: Gefühle, Gedanken, Beziehungen, Werte und das eigene Selbstbild.


Was gestern noch selbstverständlich war, wird heute hinterfragt. Eltern werden plötzlich uncool, Regeln infrage gestellt und Grenzen ausgetestet. Gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach Eigenständigkeit, Zugehörigkeit und dem Gefühl, ernst genommen zu werden.


Sich von den Eltern zu lösen bedeutet dabei nicht, sie weniger zu brauchen. Sondern sie auf eine andere Weise zu brauchen.


Und genau hier unterscheidet sich das Coaching von Teenagern wesentlich von der Arbeit mit jüngeren Kindern. Teenager wollen nicht mehr, dass Erwachsene ihnen erklären, wie die Welt funktioniert oder was für sie richtig ist. Sie wollen selbst herausfinden, wer sie sind, was sie denken, was sie fühlen und welchen Weg sie gehen möchten.


Deshalb geht es im Teenagercoaching nicht darum, Jugendliche zu verändern oder wieder „auf Kurs“ zu bringen.


Es geht darum, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen. Einen geschützten Raum zu schaffen, in dem sie sich öffnen können, ohne bewertet, belehrt oder mit Erwartungen konfrontiert zu werden.

Gemeinsam entdecken wir Stärken, verstehen Gefühle und Verhaltensmuster, entwickeln neue Perspektiven und erarbeiten individuelle Wege im Umgang mit Herausforderungen.


Dabei stehen Selbstvertrauen, emotionale Selbstregulation und die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit im Mittelpunkt.


Denn sie brauchen nicht noch jemanden, der ihnen sagt, wie sie sein sollen. Sondern jemanden, der ihnen hilft, herauszufinden, wer sie sind.


Erstgespräch anfragen
  • Ist Coaching das Richtige oder braucht mein Kind eine Therapie?

    Vielleicht bist du unser, wo die Grenze zwischen Alltagsstress, bzw. Entwicklungsphasen und einer ersthafteren Sympthomatik wie Depression oder ADHS verläuft. 

    Keine Sorge, als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich das sehr gut einordnen. Und wenn dein Kind mehr Unterstüzung benötigt, als das was meine Expertise hergibt, dann schauen wir gemeinsam nach weiteren nötigen Schritten. Ergänzend zu fachärztlichen Behandlungen oder der Betreuung durch einen Kinder- und Jugendpsychologen kann und darf ich euch auch weiterhin unterstützen wenn ihr das möchtet. 

  • Was passiert, wenn mein Kind gar nicht mitmachen will?

    Dein Kind blockiert, möchte nicht mit mir sprechen oder weigert sich, zu den Terminen mitzugehen?


    Das passiert selten, kann jedoch vorkommen. Dann braucht es vielleicht etwas mehr Zeit, um Vertrauen aufzubauen, oder das Framing durch die Eltern war ungünstig. Gemeinsam finden wir heraus, was dein Kind braucht, um sich sicher zu fühlen. 

    Grundsätzlich hole ich mir immer das Einverständnis der Kinder, das ich mit ihnen arbeiten darf. Und wenn dieses Commitment nicht kommt, ist möglicherweise das Elterncoaching ein erster Schritt.

  • Wie schnell sehen wir erste Erfolge?

    Ich weiß du sorgst dich und möglicherweise gibt es auch einen Leidensdruck. Du wünschst dir eine schnelle Veränderung. Die kann ich dir leider nicht versprechen. Es gibt keinen Zauberknopf und alles ist wieder gut. 

    Doch erfahrungsgemäß kann man nach den ersten zwei bis drei  Terminen bereits gut einschätzen, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder nicht. 

    Kinder nehmen Tools und Veränderungen sehr schnell an, wenn sie spüren das es ihnen gut tut. 

  • Erfahre ich, was mein Kind in den Sitzungen erzählt?

    JEIN ... grundsätzlich hat auch dein Kind ein umfassendes Recht auf Schweigepflicht . Das richtet sich auch nach dem Alter und der Reife des Kindes. Wenn es etwas gibt, das du wissen solltest, hole ich mir das Einverständnis von deinem Kind, mit dir darüber zu sprechen. 


    Anders sieht es natürlich aus, wenn ich eine ernsthafte Gefährung für das körperliche oder mentale Wohl deines Kindes sehe. Dann bist du selbstverständlich in der Verantwortung und wir sprechen darüber. Bei Jugendlichen ab 14 Jahren bedarf es in der Regel einer expliziten Einwilligung durch den Jugendlichen, wenn wir die Eltern mit ins Boot holen. 

  • Müssen wir als Eltern aktiv mitarbeiten?

    Das ist kein Muss, jedoch wünschenswert. Denn unser Befinden und Verhalten steht immer in einem  Kontext und ist immer Teil eines Systems, zum Beispiel des Systems "FAMILIE". 


    Grundsätzlich arbeite ich mit dem Kind. Ein begleitendes Elterngespräch ist hilfreich und meist auch für die Einordnung des Problems sinnvoll. Und manchmal braucht es definitiv die aktive  Mitarbeit und Bereitschaft der Eltern um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Denn oft sind sie "Teil des Problems" - und damit möchte ich dir hier nicht auf die Füsse treten. Hier empfiehlt sich dann ein Elterncoaching.


  • Findet das Coaching online oder in Präsenz statt?

    Wann immer möglich bevorzuge ich die Präsenz. Das Kennenlernen, die ersten Termine und bestimmte Interventionen, wie z.B. das Reflexintegrationstraining sind grundsätzlich in Präsenz. 

    Wenn es aus zeitlichen oder räumlichen Gründen anbietet, ist in vielen Fällen jedoch auch Online möglich und sehr gut umsetzbar. 

  • Was kostet das Coaching und übernimmt das die Krankenkasse?

    Pauschal lässt sich das nicht beantworten.  Grundsätzlich ist Coaching keine Leistung der Krankenkasse. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie darf ich jedoch auch Diagnosen stellen, bzw. bei bereits bestehenden Diagnosen therapeutisch tätig werden. Dann entscheiden die Regularien deiner Krankenkasse. Die gesetzlichen Krankenkassen lehnen die Erstattung immer ab. Private KV, Beihilfekassen oder auch Zusatzversicherungen orientieren sich häufig am GebüH. Diese ist jedoch rechtlich nicht bindend, sondern nur eine Orientiertungshilfe. 

    Meine Angebote sind somit reine Privatzahler-Leistungen. Das Honorar wird frei vereinbart und ist unabhängig von einer Erstattung durch die KV in voller Höhe fällig. 

    Als grobe Orientierung kannst du mit einem Honorarsatz um 160 € je Sitzung (ca. 90 min) rechnen.

  • Wie flexibel sind die Termine?

    Ich bemühe mich immer, einen für euch passenden Termin zu finden. Schließlich sollen Hobbys, Schule und Freunde möglichst nicht eingeschränkt werden. 

    Oft hilft jedoch auch ein Blick auf die PRIORITÄTEN. Nicht alle Termine kann ich in die Nachmittags- und frühen Abendstunden legen :)